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23.10.2016

TSV Schulenburg – VSV Benthe = 3:5 (1:3)

Endlich der erste Benther Auswärtssieg

Auf diesen Tag mussten die Benther elf Spieltage warten: Der erste Auswärtssieg ist ihnen in der laufenden Saison beim TSV Schulenburg gelungen. Ein Sieg, der nie gefährdet war; ein Sieg, bei dem ein Spieler im Mittelpunkt stand: Reinders Aggen erzielte vier Tore, davon einen lupenreinen Hattrick. Es bleibt festzuhalten, dass Reinders Aggen nicht nur ein exzellenter  Koch, sondern auch ein sicherer Torschütze ist.

In den ersten zwanzig Minuten ließen die Benther den Gegner nicht über die Mittellinie kommen, sie spielten die Schulenburger regelrecht „an die Wand“. Die Torchancen waren kaum zu zählen, aber erst in der 13. Minute gelang den Benthern das erste Tor. Torschütze Reinders Aggen, der eine Flanke von André Schäfer sicher zum 0:1 verwandelte. In der 15. Minute die erste Ecke für die Gäste aus Benthe. Das 0:2 von Reinders Aggen in der 16. Minute war ein Hingucker: Per Fallrückzieher ließ der Goalgetter der Benther dem Schulenburger Keeper nicht die Spur einer Chance. Die Benther stürmten munter weiter, insbesondere über rechts, wo es stets André Schäfer war, der mit seinen Flanken die Abwehr der Schulenburger  immer wieder durcheinander wirbelte.

In der 22. Minute die erste Ecke für den TSV Schulenburg, das macht deutlich, welche Überlegenheit die Benther demonstrierten. Diese Dominanz musste sich auch irgendwann in weitere Tore niederschlagen. So war es auch, denn in der 25. Minute war es erneut Reinders Aggen, der sein drittes Tor erzielte (0:3); diesmal traf er per Kopf, wieder keine Chance für den Torwart der Gastgeber. In der 30. Minute der erste harmlose Versuch der Gastgeber, ein Tor zu erzielen, aber der Schuss war so schwach geschossen, dass der Benther Torwart keine Probleme hatte. Sechs Minuten später versuchte es der Benther Stürmer Jan-Hendrik Benn mit einem Fernschuss, aber dieser ging knapp über das Tor. Die zweite Ecke für die Schulenburger erst in der 40. Minute. Aus unerklärlichen Gründen ließen die Benther in der Konzentration ein wenig nach, das musste sich rächen. Sie rechneten mit einem Abseitspfiff, aber es war kein Abseits, und der Schulenburger Stürmer konnte ungehindert auf 1:3 verkürzen (42.  Minute).

Die mitgereisten Benther Zuschauer fürchteten, es könnte „bestraft“ werden, dass die Benther ihre vielen Chancen in den ersten 45 Minuten nicht genutzt und weitere Tore erzielt haben. Sie hofften natürlich weiterhin auf den ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließen die Benther ein wenig nach, sie wirkten unkonzentriert und mussten in der 58. Minute einen weiteren Treffer hinnehmen; per Kopf erzielte der Schulenburger Stürmer das 2:3. Nun sollte es noch einmal spannend werden, und eine sichere Führung schien in Gefahr zu geraten. Die Schulenburger schwächten sich selbst in der 60. Minute: Der Spieler Tobias Tomaschewski sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote-Karte.

Nun sollte es wohl mit dem ersten Auswärtssieg für die Benther klappen, weil die Benther sich wieder auf das Fußballspielen konzentrierten. In der 65. Minute war es erneut Reinders Aggen, der sein viertes Tor erzielte (2:4). Drei Minuten später Riesenglück für die Benther, als es einem Schulenburger Stürmer nicht gelang, das leere Tor zu treffen.

Der Benther Trainer Andreas Hechler wechselte in der 62. Minute  Tom Günther für Carsten Wolf (verletzungsbedingte Auswechslung) ein, der frischen Wind in den Angriff brachte. Gemeinsam mit André Schäfer leitete er in der 85. Minute einen Angriff ein, den Maurice-Daniele Wiechens mit einem Tor zum 2:5 abschloss. Das war es aber noch nicht, denn die Schulenburger schafften es mit zehn Spielern ein weiteres Tor zu erzielen (88. Minute = 3:5).

Der Benther Trainer Andreas Hechler zeigte sich einigermaßen zufrieden: „Der erste Auswärtssieg, der mehr als verdient war. Leider haben wir in der ersten Halbzeit zu viele Chancen nicht genutzt. Heute hatten wir die Gelegenheit, einiges für unser Torverhältnis zu tun, nur das klappte leider nicht ganz“.

VSV Benthe

Stephan Wolf

Benjamin Meyer – Michael Grell – Patrick Kiontke – Reinders Aggen – Carsten Wolf (ab 62. Minute Tom Günther) – Jan-Hendrik Benn – André Schäfer – Holger Müller (ab 55. Minute Marvin Schuster) – Maurice-Daniele Wiechens – Jannik Wiechens