Sonntag, 25. Juni 2017
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Trainingszeiten für Tischtennis:

freitags 18:00 bis 19:30 Uhr, Benther Sporthalle


Übungsleiter:

Lars Grundmann

Manfred Hennen

 
Die Tischtennis-Regeln

Das erste Tischtennis, das um die Jahrhundertwende als ”Ping-Pong” bekannt war und in Cafés etc. zur Unterhaltung gespielt wurde, wurde nicht nach einheitlichen Regeln gespielt und verlor deshalb auch bald an Interesse. Nach dem Ersten Weltkrieg - im Jahre 1924 - wurden erstmals Regeln aufgestellt, die nach heutigen Begriffen recht originell sind.

Die 7 Ursprungsregeln

Die Regel 1 dieser sieben Ursprungsregeln sagte aus, dass der Tisch 2,70 m lang und 1,40 m breit zu sein hatte. Die Höhe des Tisches konnte sich zwischen 75 und 85 cm bewegen. Der Tisch durfte keinen weißen Rand aufweisen, den heute jede Tischtennisplatte hat. Ausdrücklich verboten waren in der Regel 2 Schläger mit Fell- und Pergamentbespannung (Hohlschläger). Außerdem durfte der Schlägerdurchmesser die Netzhöhe (damals 17,5 cm) nicht überschreiten (Regel 3). Die Zählweise entsprach den Tennisregeln (Regel 4). In der Regel 5 war festgelegt, dass der Aufschlag von einer hinter der Tischkante beliebig zu wählenden Stelle erfolgen konnte. Die zuvor üblichen Flugbälle wurden in der Regel 6 erstmals verboten und in Regel 7 hieß es ausdrücklich, dass die freie, nicht schlagende Hand den Tisch jederzeit berühren darf, was heute ja als ”aufgestützt” bezeichnet wird. Des Weiteren hieß es darin, dass nur Einzelspiele gespielt würden, auch ”Gemischte”. Man verstand darunter jedoch keine gemischten Doppel (Mixed), sondern Einzelspiele zwischen einer Dame und einem Herrn. Doppelspiele wurden nicht ausgetragen.
{tab=TT Regeln Kurzform}
Die Tischtennis-Regeln (Kurzform):

Tischtennissport gilt als Volkssportart, als “Sport für alle” oder auch als “Lifetime-Sport”, da er lebenslang ausgeführt werden kann.

Nach der Anzahl der gemeldeten Vereine in Deutschland liegt Tischtennis hinter Fußball, Tennis und Turnen auf Platz 4 unter 51 Sportarten, überraschenderweise vor medienwirksamen Sportarten wie Skisport, Leichtathletik, Handball oder Basketball. Die Anzahl der Freizeitspieler ohne Vereinszugehörigkeit ist noch weit höher.

Dennoch füllt Tischtennis meist nur die Lücken im Sportteil der Zeitungen, und ein wöchentlicher 2-Minuten-Bericht im Fernsehen ist schon ein Erfolg. Um die Sportart der Bevölkerung näher zu bringen, zahlen die Vereine und Sponsoren der Bundesliga nun, damit ab und zu eine Stunde im Sportfernsehen ausgestrahlt werden kann. Der Tischtennis-Spitzensport hat jedoch durch beständige Tempoerhöhung und immer kürzer werdende Ballwechsel für den Laien an Attraktivität verloren.

In letzter Zeit versucht man, durch gezielte Regeländerungen den Tischtennissport wieder ansehnlicher, interessanter und spannender zu gestalten. So sieht man z.B. eine Vergrößerung des Balles vor. Davon verspricht man sich längere Ballwechsel, da der Ball durch sein größeres Gewicht länger fliegt. Des Weiteren sollen verkürzte Sätze mehr und häufigere Spannungselemente ins Spiel bringen und die Spielzeit noch einmal verkürze.
{tab=TT Regeln Auszug}

Die 1. offiziellen deutschen Meisterschaften 1925 wurden nach diesen 7 Regeln durchgeführt.

Heutige Regeln (Auszug)

1 Der Tisch

1.1 Die Oberfläche des Tisches, die "Spielfläche", ist rechteckig, 2,74 m lang und 1,525 m breit. Sie ist 76 cm vom Boden entfernt und liegt völlig waagerecht auf.

1.2 Die senkrechten Seiten der Oberfläche gehören nicht zur Spielfläche.

1.4 Die Spielfläche muss gleichmäßig dunkelfarbig und matt sein, jedoch entlang der beiden 2,74 m langen Kanten eine 2 cm breite weiße "Seitenlinie" und entlang der beiden 1,525 m langen Kanten eine 2 cm breite weiße "Grundlinie" aufweisen.

1.5 Die Spielfläche wird durch ein senkrechtes, parallel zu den Grundlinien verlaufendes Netz in zwei gleich große "Spielfelder" geteilt und darf im gesamten Bereich eines Spielfeldes nicht unterbrochen sein.

1.6 Für Doppelspiele ist jedes Spielfeld durch eine 3 mm breite weiße "Mittellinie", die parallel zu den Seitenlinien verläuft, in zwei gleich große "Spielfeldhälften" geteilt; die Mittellinie gilt als Teil der beiden rechten Spielfeldhälften.

2 Die Netzgarnitur

2.1 Die Netzgarnitur besteht aus dem Netz, seiner Aufhängung und den Pfosten einschließlich der Zwingen, mit denen sie am Tisch angebracht sind.

2.2 Das Netz ist auf einer Schnur aufgehängt, die an jedem Ende an einem senkrechten, 15,25 cm hohen Pfosten befestigt ist. Die Außenseiten der Pfosten sind 15,25 cm von der Seitenlinie entfernt.

3 Der Ball

3.1 Der Ball ist gleichmäßig rund. Sein Durchmesser beträgt 40 mm.

3.2 Das Gewicht des Balls beträgt 2,7 g.

3.3 Der Ball besteht aus Zelluloid oder ähnlichem Plastikmaterial und ist mattweiß oder mattorange.

4 Der Schläger

4.1 Größe, Form und Gewicht des Schläger sind beliebig. Das Blatt muss jedoch eben und unbiegsam sein.

4.6 Beide Schlägerseiten - unabhängig davon, ob ein Belag vorhanden ist oder nicht - müssen matt sein, und zwar auf der einen Seite rot, auf der anderen schwarz.

5 Definitionen

5.1 Ein Ballwechsel ist die Zeit, während der der Ball im Spiel ist.

5.2 Der Ball ist im Spiel vom letzten Moment an, in dem er - bevor er absichtlich zum Aufschlag hochgeworfen wird - auf dem Handteller ruht, bis der Ballwechsel als Let (Wiederholung) oder als Punkt entschieden wird.

5.9 Aufschläger ist der Spieler, der den Ball in einem Ballwechsel als erster schlagen muss.

5.10 Rückschläger ist der Spieler, der den Ball als zweiter schlagen muss.

8 Reihenfolge im Spiel

8.1 Im Einzel beginnt der Aufschläger das Spiel mit einem Aufsclag, den der Rückschläger zurückschlägt. Danach schlagen Auf- und Rückschläger abwechselnd.

8.2 Im Doppel beginnt der Aufschläger mit einem Aufschlag, den der Rückschläger zurückschlägt. Diesen Ball hat der Partner des Aufschlägers zurückzuschlagen, auf der anderen Seite der Partner des Rückschlägers. Dann muss der Aufschläger zurückschlagen, und danach schlagen alle Spieler abwechselnd.

11 Ein Satz

Ein Satz ist von dem Spieler (oder Paar) gewonnen, der (das) zuerst 11 Punkte erzielt. Haben jedoch beide Spieler oder Paare 10 Punkte erreicht, so gewinnt den Satz, wer anschließend zuerst zwei Punkte führt.

12 Ein Spiel

Ein Spiel besteht aus 2, 3, 4 oder mehr Gewinnsätzen.

Im Mannschaftsspielbetrieb spielt man 3 Gewinnsätze.
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